Archiv

Aphorismen

Wo sich der ehrliche Mann zu fürchten anfängt, hört meistens der Schurke zu fürchten auf und umgekehrt.
Johann Gottfried Seume, (1763 - 1810), deutscher kulturhistorisch bedeutsamer Schriftsteller
 
Für aufgeklärte kluge Europäer hat der Verstand eine derart große Macht, daß sie selbst das bezweifeln, was sie fest glauben.
© Gregor Brand, (*1957), deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger
 
Wenn ich weiß, was ich darf, kann ich tun was ich will!
© Siegfried Wache, (*1951), technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Buchautor
 

10.11.06 10:42, kommentieren

Bild Häschen

Das ist mein erstes Bild mit der Software Poser.

Würde mich freuen wenn ihr mal sagt wie es Euch gefällt und was man verbessern kann.

Liebe Grüße

Wolfgang

10.11.06 16:04, kommentieren

Johann Caspar Lavater

 Johann Caspar Lavater

Geboren am 15.11.1741 in Zürich; gestorben am 2.1.1801 in Zürich.

Als dreizehntes Kind eines Arztes studierte Lavater 1756-1762 in Zürich Theologie. Im Früjahr 1763 unternahm er eine zwölfmonatige Bildungsreise nach Barth in Schwedisch-Pommern; dabei lernte er u.a. Gellert, Gleim, Klopstock und Mendelssohn kennen. 1769 wurde er zum Diakon an der Waisenhauskirche gewählt. Nach umfangreichen Vorarbeiten ( Von der Physiognomik, 1772) veröffentlichte er 1775-78 sein Hauptwerk Physiognomische Fragmente. 1774 lernte er auf einer Rheinreise Goethe, Lenz, Friedrich Heinrich Jacobi, Klettenberg, Basedow, Jung-Stilling, Samuel Collenbusch und Johann Gerhard Hasenkamp kennen.

Auf der Suche nach außerordentlichen religiösen Erfahrungen knüpfte er Kontakte zu dem Exorzisten Johann Joseph Gaß und dem Scharlatan Cagliostro und wandte sich dem animalischen Magnetismus zu.

Seit dem Ausbruch der Französischen Revolution äußerte sich Lavater verstärkt auch politisch und kritisierte die Invasion französischer Truppen in die Schweiz (ab Dezember 1797). Nicht zuletzt wegen seines politischen Engagements wurde er im Mai 1799 nach Basel deportiert. Im Zusammenhang mit der zweiten Schlacht von Zürich erhielt er am 26.9.1799 eine Schußverwundung, an deren Folgen er nach 15 Monaten starb.



Werke u.a.:

  • 1762 Der ungerechte Landvogd
  • 1768-78 Aussichten in die Ewigkeit
  • 1769 Drey Fragen von den Gaben des Heiligen Geistes
  • 1771 Geheimes Tagebuch
  • 1772 Von der Physiognomik
  • 1773 Unveränderte Fragmente aus dem Tagebuch eines Beobachters seiner Selbst
  • 1775-78 Physiognomische Fragmente
  • 1776 Abraham und Isaak (religiöses Drama)
  • 1780 Jesus Christus oder Die Zukunft des Herrn
  • 1782-85 Pontius Pilatus
  • 1786 Nathanael
  • 1788 Christlicher Religionsunterricht für denkende Jünglinge
  • 1793 Regeln für Kinder
  • 1793 Reise nach Kopenhagen im Sommer 1793
  • 1798 Ein Wort eines freyen Schweizers an die grosse Nation
  • 1800-01 Freymüthige Briefe

15.11.06 10:34, kommentieren

Emmy von Rhoden

Emmy von Rhoden

(eigentl. Emmy Friedrich geb. Kühne)

Geboren am 15.11.1839 in Magdeburg; gestorben am 17.4.1885 in Dresden.

Die Tochter eines Bankiers heiratete den Romanautor Friedrich Friedrich. Ihre »Pensionsgeschichte für erwachsene Mädchen« erschien unter dem Titel »Trotzkopf«; die Fortsetzungen »Aus Trotzkopfs Brautzeit« und »Aus Trotzkopfs Ehe« stammen von ihrer Tochter Else Wildhagen.



Werke u.a.:

  • 1883 Trotzkopf
  • 1883 Das Musikantenkind (Erzählung)
  • 1883 Lenchen Braun. Weihnachtsgeschichte

15.11.06 10:37, kommentieren

Wilhelm Raabe

 Wilhelm Raabe

Wilhelm  Karl Raabe (Jakob Corvinius) wurde am 8. September 1831 in Eschershausen bei Braunschweig geboren. Er war von 1849-1853 Buchhändler, studierte seit 1855 in Berlin und wohnte dann als Schriftsteller in Wolfenbüttel, Stuttgart und seit 1870 in Braunschweig. Raabe starb am 15.11.1910 in Braunschweig.



Werke u.a.:


15.11.06 10:39, kommentieren

Friedrich Wilhelm Riese

Friedrich Wilhelm Riese

Friedrich Wilhelm

Friedrich Wilhelm Riese wurde vermutlich 1805 in Berlin geboren und starb am 15. November 1879 in Neapel.

Friedrich Wilhelm Riese war einer der fruchtbarsten Bühnenautoren und Librettisten des 19. Jahrhunderts. Lange Zeit verbrachte er in Hamburg und bearbeitete für das dortige Thalia-Theater über hundert französische, englische und italienische Stücke.

Aus seiner fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Komponisten Friedrich Adolph Ferdinand Flotow (27. April 1812 bis 24. Januar 1883) gingen die Opern Allessandro Stradella und Martha hervor. Seit 1852 lebte Riese literarisch verstummt in Neapel, wo er am 15. Nov. 1879 starb.



Werke u.a.

  • Allessandro Stradella (Libretto)
  • Martha (Libretto)

15.11.06 10:41, kommentieren

Die Welt ist groß ...

Die Welt ist groß, weil der Kopf so klein.

Punkt - nullte Dimension.

Materie - Hartnäckigkeit der kleinsten Lebewesen.

Wer kann behaupten, daß die Naturgesetze ewig sind.
Wir kennen nur das eine Ende davon.

Auf dem Gebiet des Verstandes muß man sich den Gesetzen des Landes fügen.

Auch das kleinste Ding hat seine Wurzel in der Unendlichkeit, ist also nicht völlig zu ergründen.

Die Geschichte mit einem Floh kann so interessant sein wie die Geschichte Griechenlands.

Herr meines Lebens! An der Welt sitzt noch lange kein Ende!

Man spürt die Welt in allen Gliedern.

Wer sagt, die ganze Welt sei schlecht,
Der hat wohl nur so ziemlich recht.

Die Welt, obgleich sie wunderlich,
Ist gut genug für dich und mich!

Ist darum schlecht die Welt,
Weil sie dir nicht gefällt?

Kein Festland ist die Welt.

Wir müssen uns nun mal drücken und drängen lassen zwischen den eigenwilligen Dingen dieser Welt, weil wir auch eines sind.

Gar sehr verzwickt ist diese Welt,
Mich wundert's, daß sie wem gefällt.

Die Nationalität ist ein Ding, was keiner bei lebendigem Leibe los wird, er mag kratzen, soviel er will.

Im Land Italien lebt man froh,
Hoch hüpft das Herz und hoch der Floh.

Solange Herz und Auge offen,
Um sich am Schönen zu erfreun,
So lange, darf man freudig hoffen,
Wird auch die Welt vorhanden sein.

 

15.11.06 17:01, kommentieren